Excerpt for Truppendynamik by Maria Santicelli, available in its entirety at Smashwords

Truppendynamik



von

Maria Santicelli



Copyright by Maria Santicelli 2012

All Rights Reserved



SMASHWORDS EDITION



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Copyright © Maria Santicelli 2012

Cover Illustration © Maria Santicelli

Cover Design © Maria Santicelli

Übersetzung © Maria Santicelli


Originaltitel: Dynamics


Diese Geschichte ist frei erfunden. Jede eventuell bestehende Ähnlichkeit zu lebenden oder toten Personen ist rein zufällig.


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Es war jetzt ruhig, und das Feuer flackerte leicht. Drei lange Stöcke, gespickt mit Marshmallows, standen aufrecht wie dünne Metallsoldaten im festgebackenen Wüstensand. Der süße Geruch beruhigte Tys aufgewühlte Nerven. Die Stühle neben ihm waren leer; Hadenfeldt und Pascuzzo waren losgezogen um mehr Bier zu beschaffen, und McLendon war noch nicht von seinen Pilotenkollegen zurückgekehrt. Wenn sie sich nach einer Mission ausruhen und herunterkommen konnten, machten sie für gewöhnlich ihr eigenes Ding. Trotzdem kamen sie regelmäßig zusammen, um abzuhängen und etwas zu essen.

Die Ruhe wurde von Walden und seinen Männern gestört, die durch das Camp wanderten und schneidende Bemerkungen machten. Ty konnte ihn und seine College-Idioten-Gefolgschaft nicht ausstehen, aber das konnte eigentlich niemand. Walden war einer von den Kerlen, bei denen sich einem die Haare aufstellten und denen man prinzipiell das Schlimmste zutraute. Typen dieser Sorte verpassten der Armee regelmäßig einen schlechten Ruf, weil sie aggressiv, ungehobelt, zu selbstbewusst für ihr eigenes Wohlergehen und, leider, auch noch verdammt gut in dem waren, was sie taten. Sie vereinten ein paar gefährliche Eigenschaften, gut verschnürt in einem Paket aus Muskeln und miesen Absichten.

„Hey, Black, haben dich die Loverboys ganz allein gelassen?“, krähte Walden aus der Ferne.

Ty rollte nur mit den Augen und schüttelte den Kopf. Es war besser den Idioten zu ignorieren, bevor er sich gezwungen sah, eine Kugel an ihn zu verschwenden.

„Keine Sorge, ich wette, die brauchen nicht lange! Mit so einem hübschen Liebhaber wird Hadenfeldt in Nullkommanichts fertig sein! Ich wäre es jedenfalls!“ Er fasste in seinen Schritt und machte eine vielsagende Handbewegung.

„Halt die Klappe, du verdammte Schwuchtel!“, brüllte ein Ranger, den Ty nicht kannte.

„Ich seh’ dich später, Blacky!“

Waldens Männer lachten und stolperten davon, um dort Schaden anzurichten, wo er willkommener war als hier. Die Geräusche eines kurz darauf entstehenden, deftigen Handgemenges waren geradezu beruhigend, vor allem als der Staff Major sich nur fünf Minuten später in die Schlägerei einmischte, die ganze verdammte Gruppe in Grund und Boden brüllte und sowohl Küchen- als auch Latrinendienst wie Bonbons auf einem Kindergeburtstag verteilte. Walden versuchte tatsächlich, Ty in den Schlamassel mit reinzuziehen, natürlich ohne Erfolg.


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